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Lesereihe LiteraturClubDüsseldorf (LCD) im Salon des Amateurs

Aus dem Hinterland
An einem Themenabend präsentiert der LCD am 6. September drei Autoren, die ihre Position abseits der großen Metropolen formulieren: Francisca Ricinski, Andreas Noga und Theo Breuer.
Andreas Nogas Gedichte sind von einer spielerisch zweckfreien Verwendung der Sprache. Viel von dem zerebralen Aufwand, der nicht selten in der Gegenwartslyrik betrieben wird, um nur ja nicht in den Verdacht des Klischees oder der Gefühlslastigkeit zu geraten, erscheint nach der Lektüre beinahe pathetisch. Noga geht reduktionistisch mit der Sprache um.
Francisca Ricinski schreibt präzise und sensibel, sie versteht es, die große Geschichte mit der kleinen zu verschränken, das Persönliche ins Allgemeine laufen oder besser: stürzen zu lassen. Wenige Skizzen reichen ihr, ihren Protagonisten ein persönliches Antlitz zu geben.
Theo Breuer ist geradeheraus, höflich und bescheiden, macht nicht viele Worte und hat einen feinen Sinn für Humor. Es scheint, als habe er einen Handfeger genommen und ein paar jargonverdächtige Wörter aus dem Literaturhaus her¬ausgekehrt.
Moderation: A.J. Weigoni
6. September 2011, Einlass: 20h, Beginn. 20.30h: LiteraturClubDüsseldorf (LCD)’im Salon des Amateurs, Grabbeplatz 4, Düsseldorf
Gefördert von der Kunststiftung NRW e.V. und dem Kulturamt der Stadt Düsseldorf




  • Website: http://www.literaturclub-duesseldorf.de
    Ansprechpartner: Matthias Hagedorn
    E-Mail: Nehmen Sie Kontakt auf